
Wie wirkt sich die Elektrifizierung der Mobilität auf den Immobilien-, Miet- und Mehrfamilienhaussektor aus? Welche Rolle spielen dabei Immobilienbesitzerinnen und -besitzer? Was können wir von unseren Nachbarn im Ausland lernen?
Der Film lässt unterschiedliche Akteursgruppen aus den Bereichen Energie und Immobilienwirtschaft zu Wort kommen. Er erläutert spannende Aspekte der Elektromobilität wie das Contracting oder das Recht auf Anschluss einer Ladestation im In- und Ausland und räumt mit einer Vielzahl von Falsch- und Fehlinformationen auf. Die Hauptbotschaft ist klar: Alle sind gefordert, jetzt zu handeln.
Studie unterstreicht wichtige Rolle der Immobilienwirtschaft
Die Zukunft der Mobilität in der Schweiz ist elektrisch. Dies zeigt die Studie «Verständnis Ladeinfrastruktur 2050», die das BFE zusammen mit den wichtigsten Akteursgruppen im Bereich Ladeinfrastruktur erarbeitet hat: Bereits 2035 werden über 2,1 Millionen batterie-elektrische Fahrzeuge auf Schweizer Strassen unterwegs sein. Die involvierten Akteursgruppen sind sich einig, dass ein Mix an Ladeoptionen die zukünftigen Ladebedürfnisse abdecken wird: Ladenetze zu Hause, am Arbeitsplatz sowie das allgemein zugängliche Ladenetz müssen ausgebaut werden.
Ein grosser Teil aller Ladevorgänge findet zu Hause statt. Das Vorliegen einer Lademöglichkeit am Wohnort ist daher ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Kauf eines Elektroautos. Hausbesitzende und Verwaltungen können ihre Immobilien zukunftsfähig machen, indem sie eine ausreichende Anzahl von Ladestationen bereitstellen sowie Planung und Umsetzung ausbaufähig angehen. Mit dem Angebot von Lademöglichkeiten bieten sie ihren Mieterinnen und Mietern zudem einen Mehrwert, erhöhen deren Zufriedenheit und Bindung und steigern die Attraktivität und den Wert ihrer Immobilie.
Wer gleich loslegen will, findet hier nützliche Werkzeuge: Immobilien
Bildquelle: Film «Zukunft der Elektromobilität: Herausforderungen der Immobilienwirtschaft»